Der Ehevertrag des Zahnarztes: Für den Scheidungsfall besser Vorsorgen als Nachsehen

Artikel in der Kategorie „Familienrecht“

Der Ehevertrag des Zahnarztes: Für den Scheidungsfall besser Vorsorgen als Nachsehen

05. Oktober 2020 | Allgemein, Familienrecht | von Rechtsanwältin Nicole Kania

Gerade der selbstständige Zahnarzt sollte nicht auf einen Ehevertrag verzichten – egal, ob die Praxis bei Eingehung der Ehe schon existiert oder erst später gegründet wird und unabhängig von (un-)romantischen Gefühlen.Denn im Worst Case einer Ehescheidung können andernfalls die wirtschaftlichen Folgen fatal sein und sogar bedeuten, dass die Praxis verwertet werden muss, um rechtmäßige Ansprüche […]

Familienrechtliche Auswirkungen der Corona-Pandemie!

31. März 2020 | Allgemein, Corona, Familienrecht | von Rechtsanwältin Nicole Kania

1. Unterhalt Wenn die Einkommenssituation sich beim Unterhaltspflichtigen plötzlich und unverschuldet zum Nachteil verändert, wie etwa derzeit denkbar durch eine infolge der Corona-Krise arbeitgeberseitig beantragte Kurzarbeit, hat dies nicht zwangsläufig Einfluss auf Unterhaltsverpflichtungen. Für den Fall, dass ein Titel (also ein entsprechender Beschluss, eine vollstreckbare, vertragliche oder gerichtliche Vereinbarung oder eine Jugendamtsurkunde) existiert, hat diese […]

Verwertung heimlicher Vaterschaftstests bleibt rechtswidrig – Neues Gesetz zur Feststellung der Vaterschaft bis zum 31.03.2008

10. April 2007 | Familienrecht | von Rechtsanwältin A. Bauer

Mit Urteil vom 13.02.2007 hat das Bundesverfassungsgericht die Verwertung eines durch einen heimlich eingeholten Test entstandenen Abstammungsgutachtens abgelehnt. Wesentlicher Grund für die Ablehnung war die Verletzung des verfassungsrechtlich geschützten Rechts des Kindes auf informationelle Selbstbestimmung.Durch die Schaffung einer neuen Regelung soll es an der Vaterschaft zweifelnden Männern jedoch künftig leichter gemacht werden, diese überprüfen zu lassen.

Unterhaltspflicht trotz Hausmanntätigkeit – Die sogenannte Hausmannrechtsprechung

15. Oktober 2006 | Familienrecht | von Rechtsanwältin A. Bauer

Wenn der Barunterhaltspflichtige in zweiter Ehe die Kindererziehung und Haushaltstätigkeit übernimmt und deswegen kein eigenes Einkommen erzielt, war bislang die Bemessung der Barunterhaltspflicht für seine Kinder aus erster Ehe streitig. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich nun in einem Urteil vom 05.10.2006 im Rahmen seiner sog. Hausmannrechtsprechung mit diesem Teilaspekt befaßt.

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